Bundeswehrbesuch

 

Am Mittwoch, dem 11.06.2017, fuhren 46 neugierige und interessierte Schülerinnen und Schüler aus 10 verschiedenen Klassen (Berufsfachschule I und III, Berufliches Gymnasium) gemeinsam mit dem Bus nach Wilhelmshaven zu Deutschlands größtem Marine- und Bundeswehrstützpunkt. Nach einer vierstündigen Fahrt wurden wir von einem Oberfeldwebel begrüßt, der zunächst in einem Hörsaal die verschiedenen Ausbildungsmöglichkeiten der Bundeswehr dargestellte.

Gemeinsam ging es anschließend zu einer taktischen Feldküche, die mit drei Mann innerhalb von 45 Minuten  aufgebaut werden kann. Nach einer Stärkung fuhren wir ca. 2km über das Gelände zu einem Punkt, an dem verschiedene Fahrzeuge der Bundeswehr ausgestellt waren. All unsere Fragen zu den Fahrzeugen und Geschützen wurden beantwortet und man konnte die gepanzerten Fahrzeuge probesitzen, wobei man feststellen musste, dass es dort drinnen meistens sehr eng war.

Neben zwei gepanzerten Krankentransportern, mit dem Verletzte geborgen werden können, und einem Bergungs- und Räumpanzer, gab es auch noch Helikopter und eine Panzerhaubitze zu bestaunen. Der Räumpanzer ist der einzige seiner Art, der bis zu 4m tief unter Wasser fahren kann, an Bord ist u.a. eine Schweißgerät und ein Schneidbrenner.

Anschließend gingen wir weiter zu den Tauchern, die uns ihren Beruf und seine Gefahren spannend darstellten.  Es gibt dort eine Druckkammer, mit der Tauchgänge bis 50 Meter Tiefe simuliert werden können.

Bei der Bundeswehr kann man neben den militärischen Tätigkeiten auch zivil arbeiten. Es gibt diverse Ausbildungsberufe und viele duale Studiengänge, wo für jeden etwas dabei ist. Von der Fotografin/ dem Fotografen, über die/den  Zahnmedizinische/n Fachangestellte/n bis hin zur Feuerwehrfrau/ zum Feuerwehrmann bietet die Bundeswehr viele Berufsbilder an, die einem gar nicht in den Sinn kommen, wenn man an die Bundeswehr denkt.

Alles in allem war es ein gelungener, sehr informativer Tag.  Man hat viel über die Bundeswehr erfahren und konnte sie aus verschiedenen Blickwinkeln sehen.

Alain Hack, TG 15